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Führungskräfte sehen Defizite bei Rhetorik und Körpersprache

Zwei von drei Führungskräften sehen dringenden Handlungsbedarf bei Rhetorik und Körpersprache ihrer Mitarbeiter.
i-pointing Limited | 12.11.2018
© i-pointing Limited
 

Deutsche Führungskräfte sehen dringenden Handlungsbedarf bei den Präsentationsfähigkeiten ihrer Mitarbeiter. Zwei von drei Managern (64 Prozent) sagen, dass in ihren Teams vor allem in den Bereichen Rhetorik und Körpersprache Defizite bestehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung unter Führungskräften des Marktforschungsinstitutes Innofact in Zusammenarbeit mit dem Präsentationsdienstleister i-pointing aus München. Gerade in Zeiten digitaler Kommunikation wird es laut den Befragten immer wichtiger, Inhalte vortragen und andere persönlich überzeugen zu können. Daher sind die Präsentationsfähigkeiten für jede zweite Führungskraft nach eigenen Angaben ein wichtiges Einstellungskriterium.

Nach Einschätzung von Deutschlands Führungskräften werden sowohl die Bedeutung von Präsentationsfähigkeiten als auch die Anzahl der PowerPoint-Präsentationen in naher Zukunft steigen. Vor allem unter jungen Führungskräften bis maximal 30 Jahren macht sich dieser Trend bemerkbar: 74,4 Prozent der Führungskräfte im Twen-Alter sind von einer wachsenden Bedeutung überzeugt. Im Vergleich: Von den 60 bis 69-jährigen glauben dies immerhin noch 44,9 Prozent. Im Durchschnitt gehen mehr als die Hälfte der Führungskräfte davon aus, dass die Anzahl der Präsentationen steigen wird, während 43 Prozent schätzen, dass die Zahl konstant bleiben wird.

Generationsunterschiede machen sich auch bei der Zuschreibung der Verantwortlichkeit bei der Vermittlung von Präsentationsfähigkeiten bemerkbar. Während ältere Führungskräfte den Arbeitgeber in die Verantwortung nehmen wollen, sehen junge Führungskräfte die Zuständigkeit bei sich selbst und vor allem bei den Hochschulen.

„Die Umfrageergebnisse zeigen, wie wichtig das Präsentieren in unserem Arbeitsalltag ist – gerade in Zeiten der zunehmenden digitalen Kommunikation“, resümiert Marion Koppitz, CEO von i-pointing. „Präsentationsfähigkeiten werden in allen Wirtschaftszweigen mehr und mehr als eine notwendige Schlüsselqualifikation angesehen, die unbedingt Teil einer guten Ausbildung sein sollte. Ausbildungsbetriebe und Hochschulen, aber auch die Arbeitgeber selbst, haben bei der Vermittlung dieser Fähigkeiten noch dringend Nachholbedarf.“


Zur Umfrage: Im August 2018 wurden in einem repräsentativen Panel unter 500 deutschen Führungskräften im Alter von 18 bis 69 Jahren vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von i-pointing online befragt. Davon waren 214 Geschäftsführer oder Vorstände.