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Jeder dritte PR-Profi unzufrieden mit seinem Gehalt

Der Junior-Berater einer PR-Agentur verdient im Durchschnitt nur 3.000 Euro monatlich, ein Pressesprecher 4.800 Euro.
news aktuell GmbH | 14.11.2018
© news aktuell GmbH
 

Ein Pressesprecher verdient in Deutschland im Durchschnitt monatlich 4.800 Euro, der Senior-Berater einer PR-Agentur kommt auf 4.500 Euro.
Das ergab eine Umfrage von news aktuell und Faktenkontor unter knapp 1.000 PR-Fach- und Führungskräften aus Unternehmen und Agenturen. Weiteres Ergebnis des PR-Trendmonitors: Mehr als ein Drittel der Befragten ist unzufrieden mit dem eigenen Gehalt.

Ein Sachbearbeiter in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens kommt auf ein Bruttogehalt von 3.500 Euro. Der Junior-Berater einer PR-Agentur verdient im Durchschnitt nur 3.000 Euro monatlich. Blickt man auf die Gehälter von Führungspositionen, lässt sich bei den Agenturen ein größerer Sprung als bei den Unternehmen feststellen: So
verdient ein Leiter Unternehmenskommunikation im Schnitt nur 1.100 Euro mehr als ein Pressesprecher. Die Geschäftsführer von PR-Agenturen erhalten dagegen 1.900 Euro mehr als ein Senior-Berater.

Insgesamt sind die Beschäftigten in der PR-Branche mit ihrem Gehalt weitgehend zufrieden. Zusammengerechnet sagen die PR-Profis in Unternehmen und PR-Agenturen zu mehr als zwei Dritteln, dass sie mit ihren Bezügen zufrieden sind (64 Prozent "zufrieden" bzw. "sehr zufrieden"). Da die Mitarbeiter in den Unternehmenspressestellen besser bezahlt werden, sind sie insgesamt mit ihrem Gehalt zufriedener als ihre Kollegen aus den PR-Agenturen. So sehen 68 Prozent aus den Pressestellen ihre Bezüge positiv (60 Prozent "zufrieden", 8 Prozent "sehr zufrieden"). In den PR-Agenturen sind es
dagegen nur 57 Prozent (50 Prozent "zufrieden", 7 Prozent "sehr zufrieden").

Doch immerhin jeder dritte PR-Profi hält sich für unterbezahlt und ist mit seinem Gehalt unzufrieden (36 Prozent). Bei den PR-Agenturen fällt die Unzufriedenheit aufgrund des Gehalts entsprechend höher aus (insgesamt 43 Prozent), bei den Pressestellen entsprechend niedriger (31 Prozent).


Quelle: PR-Trendmonitor 2018
Basis: Befragung von 987 Fach- und Führungskräfte der PR-Branche
Befragungszeitraum: Februar 2018
Methode: Online-Befragung