print logo

Wissenstransfer im Unternehmen fördern

Mit Terminologie unternehmensspezifischem Wissen eine solide Basis geben

Das entscheidende Wissen rechtzeitig zur Verfügung zu haben, bringt Wettbewerbsvorteile, keine Frage, denn in der Wissens- und Informationsgesellschaft sind wir schon seit mittlerweile geraumer Zeit angekommen. Mitarbeiter sollen eine fundierte Ausbildung haben, praktische Erfahrung besitzen und sich kontinuierlich weiterbilden. Sich branchenspezifisches Know-how anzueignen oder Fachwissen in einzelnen Disziplinen zu erneuern, wird mittlerweile von allen Mitarbeitern – auch externen oder neuen erwartet. Wie steht es aber um unternehmensspezifisches Wissen, das nicht außerhalb des Unternehmens frei verfügbar ist und auch intern nur in einzelnen Abteilungen oder gar bei einzelnen Mitarbeitern gebündelt ist?

Wissensinseln umschiffen
Um auf der einen Seite zu verhindern, dass sich Wissensinseln im Unternehmen bilden und auf der anderen Seite zu gewährleisten, dass sich neue oder externe Mitarbeiter möglichst schnell mit der vorherrschenden „Lingo“ des Unternehmens vertraut machen können, ist es essentiell, dass Begriffe und Redensarten, die im Unternehmen entstehen – egal, ob es sich dabei um neugeschaffene, allgemeine oder spezifisch verwendete Begriffe handelt – definiert, allen Mitarbeitern zugänglich gemacht und kontinuierlich gepflegt werden. Hierfür eignen sich Termbanken außerordentlich gut.

Mehr als nur eine „Wortdatenbank“
Eine Terminologiedatenbank ist dazu da, solche Begriffe zu verwalten und bereitzustellen. Die Terminologiedatenbank wird mithilfe einer Software erstellt und verwaltet. Über diese Terminologiesoftware wird ein neuentstandener Begriff erfasst und zwar mit allen erforderlichen Metadaten. Dazu können beispielsweise eine Definition, eine Anmerkung, der Freigabestatus und grammatikalische Angaben gehören.
Wird z.B. in der Marketingabteilung eine neue Bezeichnung zur Untermalung eines Produkts geprägt, sollte diese in die Termbank aufgenommen und beschrieben werden. Wird das Produkt erst in einem halben Jahr auf den Markt gebracht, kann als Anmerkung das Datum, ab dem die neue Bezeichnung verwendet werden darf, hinzugefügt werden oder beispielsweise vermerkt werden, dass diese Bezeichnung nur im Zusammenhang mit einem bestimmten Produkt genutzt werden darf.

Was kann eine Terminologiedatenbank in der Unternehmenskommunikation leisten?
Bei komplexeren Sachverhalten kann eine Termbank ebenfalls außerordentlich gute Dienste leisten. Soll die PR-Agentur eines Unternehmens beispielsweise einen Artikel über die Funktionsweise eines Hochofens für ein Fachmagazin verfassen und die einzelnen Arbeitsschritte zur Verbrennung dabei genau erläutern, kann in eine Termbank Bildmaterial eingebunden werden. Dies veranschaulicht für den Redakteur, wie bestimmte Teile im Inneren des Hochofens aussehen und funktionieren. Gleichzeitig wird für den Redakteur eine direkte Bildauswahl zum Text vereinfacht.
Somit trägt eine Termbank Wissen in sich – was ist ein Hochofen, wie funktioniert er, was sind seine Bestandteile. Wenn Termbanken zentral verwaltet werden, steht ihr Inhalt, das Wissen des Unternehmens, immer abteilungs- und regionsübergreifend zur Verfügung.

Den Originalbeitrag finden Sie unter: http://www.sdl.com/de/community/blog/details/42932/wissenstransfer-im-unternehmen-foerdern