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5 Tipps für erfolgreiches Content-Marketing

Über Content-Marketing lassen sich prägnant Werbebotschaften vermitteln, besonders mit Video-Formaten. Hier kommen die wichtigsten Fakten und Tipps.
plista GmbH | 23.10.2018
© Pixabay / JuralMin
 

Auch große Player der Werbebranche haben verstanden, dass sich über qualifizierte Content-Ideen prägnant Werbebotschaften vermitteln lassen. Obwohl Content-Marketing inzwischen nicht mehr wegzudenken ist, bleibt der Einstieg auch für erfahrene Marketer anspruchsvoll. Die junge Generation konsumiert Inhalte in Video-Formaten. Plista, globale Plattform für datengetriebenes Native Advertising, schöpft aus zehn Jahren Erfahrung in weltweitem Content Marketing und hat zum zehnjährigen Unternehmens-Jubiläum wichtigsten Fakten und Tipps zusammengestellt.

1. Bleiben Sie technisch und inhaltlich am Puls der Zeit


Content übernimmt zunehmend die Online-Marketing-Szene. Jeden Tag wird es wichtiger, zum Thema Content Marketing auf dem aktuellen Stand zu sein. Content ist eine flexible Möglichkeit, um Kunden-Vertrauen aufzubauen. Besonders qualifizierte Inhalte schaffen es, User an Service, Produkt oder Marke emotional zu binden. Marketer sollten sich folgende Fragen stellen: Welche Trends bestimmen die digitale Welt und die Marketing-Branche? Was sind die größten Veränderungen, welche Produkte dominieren den Markt und wie verhalten sich die Konsumenten? Wer diese Fragen beantwortet und daraus die richtigen Schlüsse für die eigene Strategie ziehen kann, dem gelingt eine erfolgreiche Content-Marketing-Kampagne.

2. Eignen Sie sich maximale Fähigkeiten im Bereich Video an


Der Siegeszug der visuellen Inhalte nimmt auch nach den weltweiten Erfolgen von Instagram und Snapchat nicht ab, im Gegenteil: Studien zeigen, dass Content präferiert in Video-Form konsumiert wird, und das nicht nur in der jungen Generation. Visuelle Inhalte, egal ob bewegt oder nicht, haben einen entscheidenden Vorteil - sie erreichen schnell und auf den Punkt die Zielgruppe. Im Content-Marketing sollten also immer visuelle Inhalte platziert werden, dabei ist es vor allem bei Textformaten, wie redaktionellen Beiträgen oder Newslettern, besonders relevant, die User durch Bilder oder Videos zum Weiterlesen zu bewegen. Der Königsweg ist Video-Content, und die Mischung aus Bewegtbild, Audio und Text gleichzeitig der beste Weg, die User zu begeistern.

3. Arbeiten Sie mit datengetriebener Strategie und viel Gefühl für die Zielgruppe


Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der User ist enorm. Deshalb ist es umso wichtiger, relevante, interessante oder unterhaltsame Inhalte zu bieten, die verhindern, dass Nutzer das Interesse verlieren und schnell abspringen. Diese Regel gilt besonders, wenn der Content über Kampagnen in Publisher-Netzwerken oder sozialen Netzwerken beworben wird. Reine Klicks auf den Content bauen noch keine belastbare Beziehung zum Kunden auf. Hochwertige Inhalte werden also weniger durch Klicks auf Anzeigen charakterisiert, sondern vielmehr durch Nutzungszeit und niedrige Absprungraten. Die Headline und die ersten Sekunden, in denen Content konsumiert wird, entscheiden zudem oft darüber, ob der Nutzer schnell wieder abspringt oder nicht. Deshalb empfiehlt es sich immer, an die Strategie und die Zielsetzung der Kampagnen zu denken, bevor der Content kreiert wird. Für wen wird geschrieben? Was soll vermittelt werden? Und welchen Effekt will ich bei den Usern erzeugen? Daraus erschließt sich eine Strategie, die beispielsweise auf Aufmerksamkeit, Performance oder Branding ausgelegt ist.

4. Passen Sie Kampagnen nicht an Kanäle an, sondern denken Sie Kampagnen für jeden Kanal neu


Der Fokus im Content Marketing liegt auf dem effizienten Storytelling. Idealerweise wird die Markenbotschaft so kommuniziert, dass die User eine Beziehung aufbauen und auf einer persönlichen Ebene angesprochen werden. Um die richtigen Zielgruppen zu erreichen, muss der passende Distributionskanal gewählt werden. Je nach Medientyp haben die User verschiedene Erwartungen. Auf Social Media ist die Reichweite höher, aber die Aufmerksamkeit geringer, so dass der Content eher unterhalten als informieren sollte. Im Unterschied dazu ist die Verweildauer auf News-Seiten höher, aber die Reichweite geringer. Die Inhalte sind länger, anspruchsvoller aber von höherer Qualität. Advertiser müssen das Angebot der verschiedenen Distributionskanäle kennen und ihre Inhalte geschickt darauf abstimmen, dann öffnet sich das Tor zur Zielgruppe.

5. Verstehen Sie Datenschutz als Chance und nicht als Hürde


Mit der DGSVO-Verordnung ist das Thema Transparenz zurück auf der Agenda. Digitale Vermarkter, Publisher und Marketers mussten sich anpassen und ihren Umgang mit Daten überdenken. Ein bewusster Umgang mit personenbezogenen oder sensiblen Daten und eine Transparenz zu dem Thema schafft nicht nur Vertrauen, sondern ist essentiell für ein zukunftsorientiertes Marketing. Wer Transparenz schafft, gilt als offen, direkt und klar. Die Verantwortlichen sind sich bewusst, welche Informationen von wem eingeholt und verarbeitet werden können.


Autorin: Lina Wölm, Global Head of Marketing & Communications bei plista