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Weihnachten ist für Millionen Deutsche Gaming-Zeit

4 von 10 Gamerinnen und Gamern möchten an Weihnachten mit Familie und Freunden spielen.
Weihnachten ist für Millionen Deutsche Gaming-Zeit © Freepik / seventyfour
 

In wenigen Tagen ist Weihnachten und für Millionen Menschen in Deutschland sind neben der Zeit mit der Familie, Bescherung oder gutem Essen auch Computer- und Videospiele fester Bestandteil ihres Festes: Für mehr als 16 Millionen Gamerinnen und Gamer in Deutschland ist die Weihnachtszeit auch Gaming-Zeit. Das ergab eine repräsentative Umfrage des game – Verband der deutschen Games-Branche in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov.

Was schätzen die Spielenden besonders an den weihnachtlichen Spielerunden? Zum einen den entspannenden Effekt, den Games haben können. So möchte rund die Hälfte der Gamerinnen und Gamer (47 Prozent) in der Weihnachtszeit Games spielen, die entspannend und entschleunigend wirken. Für viele ist es wiederum die gemeinsame Spielzeit mit Eltern, Kindern und Co., die zum Weihnachtsfest gehört: 4 von 10 Spielenden (40 Prozent) möchten die Festtage nutzen, um mit der Familie oder Menschen aus ihrem Freundeskreis zu spielen. Besonders interessiert daran sind die jüngeren Spielenden. So planen 6 von 10 der 25- bis 34-jährigen Gamerinnen und Gamer (61 Prozent) gemeinsame Spielerunden. Doch auch für die Älteren ist Weihnachten eine Zeit für gemeinsamen Spielspaß: Bei den über 55-jährigen Spielenden möchte mehr als jede beziehungsweise jeder Fünfte (21 Prozent) die Gaming-Zeit am Weihnachten nutzen, um mit anderen zu spielen.

Für die gesamte Familie: Jugendschutz-Tipps für ein positives Gaming-Erlebnis in der Weihnachtszeit

Damit dem gemeinsamen Spielspaß in der Familie rund um Weihnachten nichts im Wege steht, ist es wichtig, bei den jüngsten Familienmitgliedern auf Jugendschutz zu achten. Folgende Tipps helfen bei der kinder- und jugendfreundlichen Gestaltung der gemeinsamen Spielzeit:

1. Auf die Alterskennzeichen der USK achten

Eine wichtige Orientierungshilfe für Eltern bieten die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die auch auf mögliche Nutzungsrisiken für Kinder und Jugendliche in den Games wie Chat-Funktionen oder Käufe im Spiel hinweisen. Die Altersfreigabe einzelner Titel findet sich auf der Spieleverpackung von Konsolen- und PC-Games, in der Titeldatenbank der USK oder auf vielen der großen Online-Spieleplattformen. Weitere Informationen gibt es bei der USK.

2. Jugendschutzeinstellungen der Gaming-Geräte nutzen

Gaming-Hardware wie Spielekonsolen gehört zu den beliebtesten Games-Geschenken zu Weihnachten. Gleich beim Einrichten der neuen Geräte sollten Eltern für ihre Kinder entsprechende Jugendschutzeinstellungen vornehmen, mit denen alle modernen Konsolen, PCs oder auch Smartphones ausgestattet sind. Folgende Hersteller-Informationen und -Tools bieten Hilfestellung: Google Play (Android), iPhone und iPad (iOS), Nintendo Switch, Sony PlayStation 4 und 5, Xbox Family Settings-App, Xbox One und Series X/S. Einen umfassenden Überblick über die Jugendschutzeinstellungen einzelner Plattformen bietet auch der Ratgeber der USK.

3. Online-Risiken und Potenziale von Games gemeinsam besprechen

Der wichtigste Erziehungstipp ist und bleibt der direkte Austausch zwischen Eltern und Kindern zu ihren Games auf Augenhöhe. Dabei sollte auch der richtige Umgang mit Computer- und Videospielen eine Rolle spielen. So sollten etwa Jugendschutzeinstellungen oder Spielzeiten gemeinsam besprochen werden. Der beste Weg über mögliche Online-Risiken und auch die Potenziale von Games zu lernen, ist letztendlich das gemeinsame Spielen – so können sich Eltern und Kinder zu dem Spielablauf, den Inhalten oder den Interaktionen mit anderen in Spiele-Chats austauschen. Das schafft Akzeptanz und macht noch jede Menge Spaß.